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KI-Suche · GEO

In ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews gefunden werden: KI-Suchoptimierung für Unternehmen

Immer mehr Kund:innen fragen KI-Assistenten statt zu googeln. Wie KI-Suchoptimierung (GEO) funktioniert, was Sie heute tun können und was wir bei einem Wiener Onlineshop gelernt haben.

AI Labs, Wien 6 Min. Lesezeit

Wenn jemand ChatGPT fragt „Welche KI-Beratung in Wien hilft bei Automatisierung?“ oder „Wo kaufe ich handgemachte Nachtwäsche in Österreich?“, bekommt er keine Liste mit zehn blauen Links mehr. Er bekommt eine Antwort — und darin eine Handvoll genannter Unternehmen. Einer dieser Namen zu sein, ist das Ziel der KI-Suchoptimierung, auch GEO (Generative Engine Optimisation) genannt.

Wie KI-Assistenten entscheiden, wen sie nennen

KI-Antwortmaschinen kombinieren, was ihre Modelle im Training gelernt haben, mit Live-Suchen im Web. Sie zitieren bevorzugt Quellen, die:

  • klare Fakten liefern: wer Sie sind, was Sie anbieten, wo, für wen, zu welchem Preis
  • einheitlich sind: dieselben Angaben auf Website, Google-Unternehmensprofil, Verzeichnissen und Social Media
  • für Maschinen gut lesbar sind: sauberes HTML, strukturierte Daten, keine wichtigen Infos nur in Bildern
  • vertrauenswürdig sind: von anderen Seiten erwähnt und verlinkt, mit Bewertungen und echten Fallbeispielen

Klassisches SEO bleibt wichtig — KI-Tools greifen oft auf Suchindizes zurück —, aber der Schwerpunkt verschiebt sich von Keywords zu klaren, überprüfbaren Fakten.

Sieben Dinge, die Sie heute tun können

  1. 1
    Eine schlichte, sachliche Unternehmensbeschreibung schreiben — ein Absatz, der sagt, was Sie tun, wo und für wen. Diesen überall verwenden.
  2. 2
    Strukturierte Daten ergänzen (schema.org) für Unternehmen, Produkte, Angebote, FAQs und Artikel.
  3. 3
    Echte Fragen auf der Website beantworten. Ein FAQ in den Worten Ihrer Kund:innen ist ideales Quellmaterial.
  4. 4
    Wichtige Seiten auf Deutsch anbieten, wenn Ihre Kund:innen auf Deutsch suchen — mit korrekten Sprach-Tags, damit Suchmaschinen die Versionen unterscheiden.
  5. 5
    Unternehmensdaten einheitlich halten auf Website, Google-Unternehmensprofil und in Verzeichnissen.
  6. 6
    Echte Case Studies veröffentlichen mit konkreten, überprüfbaren Ergebnissen.
  7. 7
    Eine llms.txt-Datei überlegen — eine kurze, maschinenlesbare Zusammenfassung Ihrer Website. Das ist ein Vorschlag, kein offizieller Standard, und noch nicht jedes KI-Tool nutzt ihn — der Aufwand ist aber gering.

Beispiel: ein Wiener Nachtwäsche-Label

Für Luisa Hill, ein Wiener Label für handgefertigte Nachtwäsche, haben wir den Shop analysiert und alle 41 Produkte mit deutschen SEO-Titeln, Meta-Beschreibungen und Offer-Schema überarbeitet, das Unternehmensprofil korrigiert und die Markenbeschreibung erweitert, die in die llms.txt der Seite einfließt — komplett über die Wix-API, mit Backup vor jeder Änderung und jeder Anpassung live überprüft. Das fragile Layout blieb unangetastet.

Was Sie lassen sollten

  • Keine Keyword-Wüsten und kein versteckter Text — KI-Tools und Suchmaschinen strafen das ab.
  • Keine erfundenen Zahlen oder Bewertungen. Falsche Angaben werden weitererzählt und fallen auf Sie zurück.
  • Keine Ergebnisse über Nacht erwarten: KI-Tools aktualisieren ihr Wissen unterschiedlich schnell.

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